Irgendwas mit Büchern ::: Blog & Podcast

Dave Grohl, Nirvana und der Glauben an das Ganze

Hey und hallo, liebe Drummer. Heute geht es um Dave Grohl. Oder besser: Es geht darum, was ich von ihm lernen kann, was das für Bücher bedeutet und warum Nirvana nicht tot ist. Jedenfalls nicht komplett. Weißt du überhaupt, wer Nirvana ist? Naja…

Erstmal: Wer ist eigentlich Dave Grohl? Das ist der Rhythmus-Gitarrist und der Front-Sänger von den Foo Fighters. Dabei spielt es keine große Rolle, ob du die Musik magst oder nicht, ob du diesen Menschen kennst oder nicht. Ich muss dir gestehen bzw. nein, ich will dir gestehen, dass ich diesen Namen gar nicht auf dem Schirm hatte. Natürlich kenne ich Nirvana und Kurt Cobain. Ich mochte Grunge oder wie auch immer das heißt. Was kann ich, was kannst du also von Dave Grohl lernen?

Von Drums und Akkorden und was das mit deinem Buch zu tun hat

Es ist jetzt Mai 2021 und ich darf mit Jana an ihrem Buch arbeiten. Im Prozess lernen meine Kunden und ich uns kennen. Das passiert in der Form, dass meine Kunden alle mutig sind, weil sie mir ein paar Fragen beantworten müssen. Unter anderem sind wir in einem Punkt auch auf das Thema Autoritäten und Vorbilder gekommen. Und wenn du dich fragst, was das alles mit Autorencoaching und mit Buch schreiben zu tun hat – hier kommt’s: Es hat zum Beispiel damit zu tun, dass du, wenn du ein Buch schreiben möchtest und das in deinem Herzen trägst, überlegst, ok, wie könnte dieses Buch aussehen? Wer hat ein ähnliches Buch geschrieben? Wer ist dein Vorbild in dem Bereich? Schriftstellerisch, als Inspiration oder whatever.

In jedem Fall kam das, was ich dir jetzt sage, als Antwort von Jana zurück. Ich feiere das extrem. Weil ich dadurch lernen kann und das ist cool. Ich habe ein bisschen über Dave Grohl recherchiert. Er wird vermutlich einer der besten Drummer, die es in dieser Generation gegeben hat, gewesen sein. Er, Dave Grohl, war der Drummer von Nirvana. Kurt Cobain hat gesagt, er hat kein Bock mehr, dann war das mit Nirvana vorbei. Aber dann kam was ganz Besonderes.

Dave Grohl hat nicht alles schwarzgesehen, sondern hat gesagt, ich mache mal was ganz Neues, was ganz, ganz Eigenes. Er hat den Posten als Schlagzeuger abgegeben, er, der ein absolutes Genie an den Drums war und vermutlich noch ist, hat selbst zurückgestanden, sich zurückgenommen und sich selbst Gitarre spielen beigebracht. Er hat keine Ahnung von Akkorden gehabt, er hat einfach gemacht. Er stößt das an, woran er glaubt. Er gibt anderen Menschen Raum, in dem Fall seinen Foo Fighters. Und: Er glaubt an das Ganze!

Gute Autoren bieten anderen Menschen einen Raum

Macht jetzt irgendwas in dir Klick? Etwas, das sagt, aha, das könnte es mit meinem Buch zu tun haben und das könnte es mit Jana Lév zu tun haben? Von ihr habe ich nämlich die Inspiration. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber eins ist wichtig: Sie führt Teams und Unternehmen durch Unsicherheit.

Was lernst du aus der Geschichte mit Dave Grohl? Sich selbst zurückzunehmen und anderen einen Raum zu bieten, das ist etwas, was gute Autoren tun. Sie berichten natürlich über sich. Sie berichten über das, was ihnen widerfahren ist, was vielleicht anderen Menschen widerfahren ist, was in ihrem Businessumfeld passiert ist. Sie geben dir den Raum, damit du als Leser den Platz hast, zu überlegen, was das für dich bedeutet. Das versuche ich auch in diesem Podcast zu machen. Du als Hörer sollst den Raum haben, zu überlegen, was das für dich bedeutet. Wie kannst du mit dieser Information dein Leben ein bisschen sinnvoller, ein bisschen besser gestalten? Wie kannst du dem Leben von den Menschen, denen du jeden Tag begegnest, mehr Raum geben? Wo kannst du etwas in eine Richtung geben, die irgendwas besser macht?

Der Wille, anderen etwas näherzubringen

Auf diese Frage, die mir oft gestellt wird, „Glaubst du, dass ich ein Buch schreiben kann?“ werde ich in Zukunft sagen, „Kennst du Dave Grohl? Schon einmal gehört? Einer der größten Schlagzeuger, die es jemals gab bei Nirvana? Der kannte nicht mal einen Akkord. Er konnte null Gitarre spielen.“ Ja, du musst musikalisch sein. Das heißt: Ja, du musst Worte mögen, um ein Buch zu schreiben. Du musst es nicht mögen, es alles selbst zu machen. Aber, was du wirklich brauchst, ist, der Wille, anderen Menschen etwas näherzubringen, anderen Menschen zu helfen und anderen Menschen mit deinen Informationen und mit dem, was du weißt, weiterzuhelfen. Wenn du das mitbringst, kannst du ein Buch schreiben.

Wo kannst du an das Ganze glauben? An das große Ganze? Und wo kannst du dich veröffentlichen? Wo kannst du dich klar machen? Wo kannst du dich ein Stück weit ausleben? Ein Buch ist da für viele eine wirklich gute Idee, das zu machen – und es nützt auch noch!

Wenn dir klar geworden ist, dass JETZT die ZEIT für dein BUCH gekommen ist, dann sollten wir miteinander reden.

> Podcast (08:26 Min)

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