Heute erfährst du, wie du dich besser fühlst, wenn du etwas wegnimmst, was dir wichtig ist.

Im Podcast löse ich den scheinbaren Widerspruch auf und zeige dir wie du deinen eigenen mentalen Tintenkiller nutzt um innerhalb von Sekunden glücklicher zu sein. Ein kleiner Einblick in die Glücksforschung.

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Shownotes:

Einmal Transkription bitte.

Hallo Leute. Episode 7. Heute möchte ich dir zeigen, wie du dich besser fühlen kannst, wenn du etwas wegnimmst, was dir wichtig ist.

Wegnehmen – schönes Stichwort. Du erinnerst dich vielleicht oder bestimmt erinnerst du dich, letzte Woche ging es um das Wegnehmen, das „Warum“-Fragen und das Wegnehmen von unnützen Diskussionen und Zeitfressern in der Richtung, in die du dich immer wieder verstrickst. Und ich würde mich freuen und hoffe, ich habe dir damit ein bisschen geholfen, dass du in der letzten Woche immer mal wieder Unrat vorbeiziehen hast lassen.

Eine Challenge für dich

An der Stelle möchte ich noch auf etwas eingehen und zwar möchte ich, dass du etwas nicht an dir vorbeiziehen lässt und zwar unsere Challenge. Unsere 21 Tage „No Excuse”-Challenge, also „Keine Ausreden“-Challenge, bei der du mit uns – mit uns meine ich Katja, eine ganz liebe und tolle Kollegin – an die Grenze deiner Komfortzone reisen kannst und ein Stück weit darüber hinaus.

Ja, Komfortzone; das Verschieben von Komfortzone macht glücklich. Übrigens: Alle weiteren Informationen zu der Challenge, natürlich habe ich das nicht vergessen, stecke ich dir unten bei der Episode in die Shownotes. Da kannst du nochmal alles genau nachlesen.

Glücksforschung

Glück? Ja, ich zum Beispiel frage nach dem Glück und nach der persönlichen Vorstellung, wie Glück so aussieht, eigentlich in jedem Coaching. Fühlst du dich wohl? Wann geht es dir gut? Was bedeutet für dich Glück? Und die Antworten, die ich da ganz, ganz häufig darauf bekomme, sehen immer gleich aus: „Ja, wenn ich jetzt noch diese und jene Stelle bekomme, wenn noch das und das bei meiner Gesundheit, bei meinem Körper passiert, wenn ich noch dreißig Kilo abnehme, wenn ich endlich eine Schulung habe, wenn ich ein neues Auto habe, wenn ich eine neue Frau kennengelernt habe, wenn ich endlich Freunde gefunden habe, wenn ich in einem anderen Land bin, wenn die Sonne scheint, wenn ich Rente habe“.

Das ist alles in die Zukunft gerichtet und das ist dir sicherlich auch nicht neu, dass das nicht immer das richtige Konzept sein muss. Aber es ist immer „wenn, wenn, wenn“ und ich möchte, dass du dich da gleich mal daran erinnerst, wenn ich wieder dahin zurückkomme, nachdem ich mal das Wort Glück ein Stück weit näher beleuchtet habe.

Was ist Glück für dich? Was ist Glück überhaupt? Kann man das definieren? – Es wird dich wahrscheinlich nicht überraschen, dass es so etwas gibt wie Glücksforschung. Ich habe mal nach einer Definition dafür gesucht und habe sie mir aufgeschrieben. Moment.

„Glücksforschung ist die Erforschung der Bedingungen, unter denen sich Menschen als glücklich bezeichnen und/oder glücklich sind.“.

Glücksforschung. Es wird auch nach den glücklichsten Nationen geforscht und da müsste doch eigentlich Deutschland ganz, ganz weit vorne liegen. Oder? Schauen wir uns mal den aktuellen UN-Bericht an. Ja, du hast richtig gehört, die UN gibt jährlich einen Report raus, den World Happiness Report, und den habe ich mir jetzt für 2016 angeschaut. Den kannst du dir natürlich auch angucken und zwar verlinke ich auch den in den Shownotes. Ja, hier sind verschiedene Faktoren auch für das persönliche Glück aufgelistet.

„Die Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse.“ – Klar, also Essen, Trinken, Dach über dem Kopf, Gesundheit, zumindest rudimentäre. Die soziale Einbindung ist ein Faktor und auch so Sachen wie Korruption. Wie steht es damit in dem Land, in dem du lebst? Also ich möchte mich über vieles in Deutschland beschweren, wobei ich es ein tolles Land finde und ich möchte da auch nichts darauf kommen lassen, aber Korruption, das Problem haben wir nicht. Ja, der ein oder andere wird das anders sehen, aber ich denke, wir haben das Problem im Grunde nicht, zumindest nicht besonders.

Wo liegt Deutschland?

Auch das habe ich rausgesucht. Einen kleinen Moment, ich raschele ganz, ganz dramatisch mit dem Papier (ihr hört es). Dann müsste ja Deutschland nach den USA, uns geht es ja echt gut, an Nr. 1 liegen. Lass mal schauen. Dänemark ist die Nr. 1. Okay. Schweiz ist Nr. 2 und Island, das drittglücklichste Land. Dann Norwegen, Finnland, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Australien, Schweden sind die Top 10. Das ist ja interessant.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir liegen an Nr. 16, trotz so Sachen wie Gesundheit und Korruption. Unser Volk ist in der Richtung relativ gesund, zumindest unter den Faktoren, die da untersucht werden, also Korruption und all das. Ja, schon komisch, ne?

Gehen wir fort von Gruppen und Deutschland, gehen wir hin zu Persönlichkeiten, einzelnen Persönlichkeiten, Menschen. Ich hatte ja von meinen Klienten oben berichtet und auch in dieser Beziehung haben Forscher einige interessante Sachen herausgefunden. Also die allermeisten Leute wünschen sich für die Zukunft etwas, was im Moment fehlt. Ich habe es eben gesagt: Ein neues Auto, einen neuen Beruf, einen neuen Menschen, einen Wechsel des Umfelds, einen Zeitwechsel, Gesundheitswechsel und all so etwas. Man zeichnet sich also ein Bild, wie die Zukunft aussieht, wenn dann irgendwas nicht mehr fehlt und du also das latente Minus, unter dem du im Moment leidest, ausgeglichen hast. Verrückt eigentlich, oder? Du hast also irgendwie ständig im Kopf, dass irgendwas aktuell mit dir nicht stimmt. Hat irgendwie so einen schalen Beigeschmack, finde ich. Wie sind da deine Erfahrungen? Kennst du das auch?

Mentale Subtraktion

Ja, wir sind dabei, was Forscher herausgefunden haben, und zwar haben die herausgefunden, dass es eine andere Methode gibt. Das nennt sich „Mentale Subtraktion“. Es ist einfach: Du nimmst nicht deinen virtuellen Millionengewinn oder einen Beamer, mit dem du dich mit fünfzig, dreißig, fünfzehn Kilo weniger, einer neuen Freundin, einem neuen Beruf, einem neuen Auto, einem neuen Fernseher, Flatscreen, keine Ahnung, was alles, projizierst, sondern du zückst deinen Tintenkiller. Weißt du, was ein Tintenkiller ist? Ich komme aus einer Zeit, da hat man damit noch gearbeitet, da gab es auch noch Tipp-Ex, aber egal.

Frage dich bitte: Was wäre, wenn etwas wirklich Positives, was jetzt aktuell in deinem Leben ist, ganz plötzlich weg wäre. Peng! Nicht mehr da. Denke mal drüber nach. Ein lieber Mensch einfach peng und weg. Ein Ort in deiner Stadt, den du liebst, wo du hingehst, um dich zurückzuziehen und zu entspannen: Peng, weg. Kinder, ein Haustier, vielleicht ein Gegenstand. Ich zum Beispiel habe einen Stift, den ich mag. Peng, nicht mehr da. Stelle dir das kurz vor. Ja und dann stelle dir vor oder glaube mir, Studien belegen, dass Menschen, die das häufiger mal tun, glücklicher sind. Die Stichworte sind da Achtsamkeit mit dem, was um dich herum passiert.

Achtsamkeit und Dankbarkeit

Es ist nicht alles weg. Der Wald, den du liebst, ist nicht weg, der ist da. Du kannst da jeden Tag hingehen. Du bist dankbar für Menschen, die da und nicht weg sind und mit denen du lachen, weinen, feiern, Fußball spielen, Tischtennis, keine Ahnung was machen kannst. Du bist zufrieden mit dem, was du im Kühlschrank hast und dass du einen Kühlschrank hast und dass da ein kaltes Bier drinstehen kann.

Wenn du dich das nächste Mal also nach etwas sehnst und es dir schlecht geht, weil es vermeintlich erst in Zukunft gut sein wird – und das ist, was ich möchte, was du heute mitnimmst – dann zücke deinen Tintenkiller und kehre den Effekt ganz einfach um. Frag dich, was wäre, wenn etwas Positives, was jetzt schon in deinem Leben ist, weg ist und dann freue dich darüber, dass es nicht weg ist. Das funktioniert. Und ich wünsche dir viel Spaß dabei.

In der nächsten Woche werde ich dir zeigen, wie du dich mit einem einzigen einfachen Satz mal ganz einfach Resetten kannst und wofür das gut ist. Bis dahin. Mach DEIN Ding! Ich hoffe, die Challenge gehört dazu. Ich freue mich drauf. Bleib committed.

Bis dahin, der Markus.