Wenn du wissen möchtest, wie du eine glückliche Beziehung führen kannst, dann bist du hier genau falsch. Ich habe keine Ahnung wie „man“ das macht.  

Aber ich bin mir 100% sicher, dass Partnerschaft und Beziehung für dein „glücklich sein“ eine große Bedeutung hat.

In dieser Episode verrate ich dir, welche Gedanken und Ideen mir durch den Kopf gehen. 

Mir scheint, dass ich in diesem Zusammenhang eher das fundamentalesoterische Blumenkind bin…

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Transkription:

Hi zur Episode 016 und eine Antwort, die wirklich wichtig wäre, auf die Frage, wer sich diese bescheuerte Themenvorstellung ausgedacht hat. Ja, okay, das war ich, hab ich gewählt und ja. Hat halt mit dem be-committed-Index zu tun. Es ist halt ein wichtiger Punkt und heute erfährst du trotzdem, warum dieses Thema für einen Podcaster echt richtig mies ist. Gut. Kommen wir zu mir.

Ich bin verheiratet – seit Jahren – und seit noch viel mehr Jahren sind wir zusammen. 22? Stimmt das? Naja. Vieles hätte ich mir im Einzelnen anders gewünscht, das ist einfach so, aber gar nicht so viel – sehr wenig eigentlich – in der Gesamtbetrachtung der ganzen Jahre. Und im Einzelnen eine Menge anders und in der Gesamtbetrachtung so? Das ist irgendwie schön blöd und sinnlos, oder? Nee. Eigentlich auch wieder nicht. Du wirst später vielleicht besser verstehen, wie ich das meine.

Für einen Podcaster blöd, habe ich gesagt. Es gibt halt kein Patentrezept. Oder? Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auf meinen am 1.7. startenden, kostenlosen Mitgliederbereich aufmerksam machen, um ein bisschen abzulenken. Ich könnte sagen, dass das Ganze am Ende der Episode unter be-committed.de/016 nochmal nachzuhören ist und dass am Ende dieser Episode alle Informationen für dich bereit stehen zum Thema Mitgliederbereich. Ich könnte mich so aus der Affäre ziehen und das Partnerschaftsthema, das so unglaublich schwierig ist, einfach mal beiseite schieben.

Was ist daran so schwierig? Vielleicht dass, was für den einen irgendwie passt, für den anderen vollkommener Blödsinn sein kann, weil es im Grunde ja kein so emotionales Thema gibt wie die Partnerschaft. Weil man sich einen Menschen aussucht, mit dem man zumindest der traditionellen Erwartung nach den Rest seines Lebens verbringen möchte. Und dann gibt es ja auch noch dieses Frauen-und-Männer-verschieden-Ding. Und jetzt bin ich Podcaster und ich möchte, dass ihr beide zuhört. Und wollen denn Frauen und Männer in der Partnerschaft was Verschiedenes? Frauen erzählen, Männer fernsehgucken und nichts sagen? In sich hinein irgendwie alles und so. Und dann ist da noch dieses ganz, ganz schlimme Thema Sex und so. Hmmm.

Und dann gibt es ja noch nicht einmal einen genauen Partnerschaftsentwurf, den ich hier skizzieren könnte. Weil auch da hat jeder eine andere Vorstellung und ich will gar nicht darauf hinaus, dass es gleichgeschlechtlich, monogam, … Das ist alles vollkommen egal. Das muss jeder für sich wissen und es ist auch vollkommen in Ordnung so, dass jeder seine eigene Wahl trifft. Aber das macht es natürlich für so einen super Podcaster nicht einfacher, darüber was zu sagen. Aber es ist mir jetzt wichtig als Thema. Und jetzt am Besten. … Das war der Markus für diese Woche und wir hören uns nächste Woche wieder … Nee. Das ist auch blöd.

Anzeichen für keine glückliche Beziehung

Ich versuche es jetzt einmal von der anderen Seite. Weil mir dieses Thema mit der Partnerschaft echt wichtig ist und es beeinflusst natürlich dein Glücklichsein immens, weil es ein großer Teil deines Lebens ist. Und ich gehe davon aus, dass du auf Partnersuche bist oder eine Partnerschaft hast? Du dir zumindest in deinem Lebensentwurf einen dauerhaften Partner vorstellst.

Ich versuche es – wie gesagt – mal von der anderen Seite, von der eher negativen Seite. Ich beschreibe mal fünf Punkte, die so recht sichere Zeichen dafür sind, dass in deiner Partnerschaft irgendwas nicht stimmt.

1. Du hast das Gefühl, dass du es deinem Partner nie recht machen kannst. Egal was du tust, es ist immer falsch. Was gestern noch okay war, ist morgen und heute schon nicht mehr okay. Und du hast das Gefühl, dass immer nur ein Grund gesucht wird, etwas nicht richtig gemacht zu haben.

Und dann sind wir bei Punkt 2.
2. Dein Partner tut viele Dinge, die dich einfach stören. Die tut er, tut sie immer wieder. Und dabei ist wichtig: Du hast schon so oft gesagt, dass es dich stört. Wenn du es noch nie gesagt hast, dann wundere dich bitte nicht, dass es immer wieder passiert, denn Hellseher gibt es ja nicht so viele.

Der nächste Punkt.
3. Es kommt in fast jedem Gespräch zu einem Streit. Es kommt kaum ein Gespräch zustande, das nicht im Streit endet oder schärfer wird oder wo eine Meinungsverschiedenheit auftaucht.

4. Oder das Gegenteil, wenn es immer nur zum Streit kommt: Dass Unzufriedenheit totgeschwiegen wird. Man sitzt so nebeneinander, isst so voreinander rum und ansonsten wird kaum noch miteinander gesprochen, weil es vielleicht auch nicht mehr viel zu besprechen gibt.

Und ein allgemeiner Punkt.
5. Es herrscht einfach Lieblosigkeit. Und dieses Wort Liebe hat immer ein bisschen was von Bachblütenteepollen, was auch immer. Aber Liebe ist halt auch für so einen Mann und für einen Podcaster from Hell, wie ich es nicht bin, schwierig in den Mund zu nehmen. Also es herrscht Lieblosigkeit, was immer das jetzt im Einzelnen bedeutet. Das definiert jeder wieder anders. Wir sind schon wieder bei vielen anderen Ideen: Nörgelei, respekt- oder lieblose Wortwahl dem Partner gegenüber, nicht eingehaltene Versprechen, Jogginghose am Tisch zum Abendessen, vorrausgesetzt es ist bekannt, dass der Partner das nicht mag. Wenn euch das anmacht, dass ihr beide in Jogginghose und Unterhemd da sitzt … So what! Ist gut so! Insgesamt ist Lieblosigkeit der Überbegriff für alles aus dem Bereich Vernachlässigung, “ist mir egal”-Haltung, alles in dieser Richtung.

Das sind alles recht sichere Anzeichen, dafür, dass was nicht stimmt und dass man sich zumindest Gedanken machen sollte. Hast du dich da irgendwo wiedergefunden? Ja. Und wenn? Wie bringt uns das jetzt weiter.

Naja, du kannst auf jeden Fall über jeden einzelnen Punkt mal nachdenken. Ob in vergangenen Beziehungen, in der aktuellen oder der gewünschten ist aber fast egal. Und du wirst auch feststellen, dass alle Punkte, wenn du dir gegenüber, wenn ich mir gegenüber ehrlich bin, irgendwie was gemeinsam haben. Und zwar das DU. Du kannst lernen, dich in das Zentrum deiner Fragen zu stellen, denn nur du kannst an dir und an deinem Denken was ändern. Hier gibt es eine total coole, ultramegainteressante Folge 7, be-committed.de/007. Es geht halt darum, dass du aufhören musst, von den, von dem anderen zu erwarten, dass er oder sie dich glücklich macht. Das funktioniert nicht. Ich habe das dort beschrieben, du kannst noch einmal reinhören.

Was soll das jetzt wieder bedeuten? Mensch, was für ein bescheuertes Thema. Lass mich noch einmal von der anderen Seite kommen.

Drei Arten von Liebe

Es gibt drei Arten bzw. Phasen von Liebe. Das sagt zumindest die geneigte Literatur. Und davon gibt es Tonnen. Was kommt nach Tonnen? Megatonnen. Keine Ahnung. Auf jeden Fall gibt es nicht so viele Themengebiete, über die noch mehr geschrieben wurde. Egal.

Es gibt diese egoistische oder Baby-Liebe. Das ist: Ich will, ich will, ich will, und wenn ich irgendwas nicht bekomme, schreie ich. Wie ein Baby. Das ist so die erste Phase und es ist natürlich sehr instabil, weil immer einer was möchte und der andere muss geben. Hier gibt es keine Waage, hier gibt es keinen Ausgleich, hier gibt es auch kein aufeinander eingehen, sondern einfach nur: Ich will. Beim Baby ist das Überlebensstrategie, in der Liebe schwierig. Phase 1. Art 1.

Art 2 ist, was relativ häufig in Beziehungen zu finden zu sein scheint. Scheint. Es ist eben schwierig. Es ist so eine Art Tauschliebe. Bist du nett zu mir, bin ich nett zu dir. Mache ich das, machst du für mich das. Ich bügel die Wäsche, du machst das Bett. Ich gebe dir ein Küsschen, du streichelst mir über den Rücken. Tauschliebe. Auch das ist eine Art, die nicht so wie die egoistische, also diese Baby-Liebe ist, die aber dennoch nicht gesund ist, weil sie immer von einer Gegenleistung abhängt. Es ist nicht – ja, Blumenkind – reich. Sie erfüllt nicht.

Und es gibt die gebende Liebe. Da geht es nur darum zu geben und zwar bedingunglos. Wo der Partner im Fokus steht von dem was du so tust und du jetzt davon keine Gegenleistung erwartest. Und hier sind wir bei einem richtig schönen Wort: Leistung. Es ist doch gar kein schönes Wort, wenn man drüber nachdenkt, was es im Bezug auf Partnerschaft und Liebe zu suchen hat. Besser nichts. Leistung ist ein Wort, das dort eigentlich nichts zu suchen hat.

In welcher Phase bist du denn? Seid ihr? In welcher Phase fühlst du dich wohl? Hier sind wir wieder bei dem eben angesprochenen Ding von Partnerschaftsentwurf. Es kann durchaus sein, dass du sagst: Mir ist alles scheißegal, nix geben, nix tauschen, ich will einfach nur haben. Kann sein. Ist okay. Ist wirklich okay. Dann musst du das so wählen, dann ist halt entsprechend nix mit Händchenhalten am Strand lang. Zumindest nicht lange.

Das ist echt eine schwere Episode. Hat uns das jetzt wirklich weitergebracht? Dass es Arten von Liebe gibt, gebend, tauschend? An dieser Tauschliebe scheitern wohl die meisten Partnerschaften mit der Zeit, weil sie langweilig und nicht tief sind.

Vielleicht bringt es doch ein bisschen was.

Lass mich dir noch einen Impuls aus einer anderen Richtung geben. Wenn du dich jetzt fragst: Was soll ich jetzt machen? Wie immer eigentlich: Triff ’ne Wahl. Triff eine Wahl. Und da gibt es jetzt eine Menge Modelle, die du so andenken kannst. Und schon wieder mies. Jetzt muss ich mich auch noch entscheiden, was ich dir so sage, was ich dir rate, was du jetzt machen sollst? Wer hat sich diese Folge ausgedacht? Egal.

Wofür willst du dich entscheiden?

Okay, du hast mich erwischt. Ich muss mich jetzt entscheiden. Was will ich dir mit auf den Weg geben, wenn du eine Partnerschaft suchst? Ach komm. Taraaaa! Blümchenwiese, gebende Liebe, das von vorhin. Warum? Eigentlich rein egoistisch, da komme ich gleich nochmal drauf.

Blumenkind. Hm. In irgendeinem Zusammenhang erinnere ich mich gerade, dass ich vor kurzem was mit Margariten im Haar gesehen habe. Ob ich mir so einen Kranz flechte? Nein.

Wie macht man das? Sehr gute Frage. Ich entscheide mich also für das Thema gebende Liebe. Ich entscheide mich für das Modell, das ich dir mitgeben möchte, nämlich aus den Arten der Liebe. Und wenn ich schon dabei bin, trete ich jetzt voll ins Fettnäpfchen und ich gebe dir jetzt drei Schritte, die ich dir jetzt beschreibe, die funktionieren wie – vorausgesetzt es gibt ein gemeinsames Fundament oder es hat eins gegeben – … Je länger ich drüber nachdenke, es taugt vielleicht auch für einen Rettungsversuch, wenn du zweifelst. Was ich sagen möchte: Die folgenden drei Schritte kannst du immer wieder, jeden Tag neu gehen, wenn du dich für das Modell gebende Liebe entscheidest und es einfach mal versuchen möchtest. Es kann ein Versuch sein, du kannst es jederzeit abbrechen, denn du hast jeden Tag neu die Wahl. Du kannst es einseitig versuchen. Deshalb habe ich mich dafür entschieden. Du kannst das entscheiden. Einfach so von dir aus. Erinnerst du dich? Du kannst deine Dinge steuern und das kannst du jetzt.

Zurück zu meinem 3-Punkte-Plan für die ultra-coole, erfüllende, gebende Liebe.

Du merkst, ich laviere ich hier so um den Ratschlag rum.

Erstens: Immer wieder resetten. Finde immer wieder neu heraus, was deinen Partner, deinen Partner, deinen Partner (!) glücklich macht. Hör auf dich innerlich zu beklagen, was alles in der Vergangenheit schiefgelaufen ist. Der Punkt 1 heißt: Resetten. Neustart. Lass all die alten Geschichten los. Wenn du das nicht kannst, überlege, mit welchen Mitteln du das hinbekommst, damit du wirklich einmal resetten kannst. Das ist der erste Punkt. Resetten. Lass all die alten Geschichten los, starte neu!

Zweitens: Gib! Gib aus vollem Herzen. Und wieder: Du kannst nur kontrollieren, was DU gibst. Also gib! Halte nichts zurück und erwarte vor allem auch nichts als Gegenleistung. Das hatten wir eben. Um es esoterisch zu machen: Zu lieben macht dich nicht weniger, weil du etwas weggibst. Nein. Es macht dich reicher. Versuch es mal, mein Blumenkind.

Und wenn dir das zu esoterisch klingt, dann kannst du das auch an einem praktischen Punkt festmachen. Es gibt – als kleiner Exkurs – das sogenannte Gesetz der Reziprozität. Das bedeutet, dass jemand, der etwas erhält, geschenkt bekommt, das automatisch wiedergeben möchte. Das funktioniert in der Partnerschaft noch viel, viel besser. Also gib! Gib aus vollem Herzen. Gib alles, was du da so geben kannst, halte nichts zurück. Es macht dich reicher. Und dann wirst du das mit diesem Gesetz erfahren, wenn du es gerne rational runterbrechen möchtest.

Erstens: Resette.
Und zweitens: Gib. Und gib aus vollem Herzen und alles.
Und drittens? Halte durch! Bleib bei der Idee dieses Bedingungslosen. Stellst du nach vier Tagen fest: Ey, ich gebe die ganze Zeit, es kommt nichts zurück! Ja. Falscher Ansatz. Das ist das Ding mit der Tauschliebe von eben. Halte durch! Setz dir eine Frist. 2 Wochen, 4 Wochen, 6 Wochen, und danach kannst du wieder von vorne beginnen, wenn du feststellst: Hm, hat irgendwie was gebracht, aber….

Ja. Was hat’s gebracht? Bringen tut es ja auch nichts. Es soll ja nichts bringen. Es soll einfach nur die Partnerschaft schöner, glücklicher, gehaltvoller machen. Ich wiederhole das einfach nochmal.

Erstens resetten, zweitens geben, aus vollem Herzen alles, und drittens durchhalten. Und zwar ohne Bedingung. Ja. Und so kannst du jetzt … Jetzt bin ich insgesamt eigentlich doch ganz zufrieden mit der Episode, weil ich mich jetzt wohlfühle mit dem, was ich dir mitgeben konnte und was ich darstellen durfte. Was das insgesamt alles ist? Eine Essenz aus alldem? Ja. Die gibt es heute nicht. Denn die Essenz hast du dir hoffentlich schon aus dem, was ich dir gesagt habe, destilliert. In deinem Kopf oder in deinem Herz. Und ich denke, du hast schon eine Wahl getroffen, was du wie gestalten möchtest im Zusammenleben mit deinem Lieblingsmensch. Du hast ja die Wahl. Jeden Tag und immer wieder aufs Neue.

Ups. Jetzt ist mir doch das rausgerutscht mit der täglichen Wahl und dem immer wieder aufs Neue. Ja. Damit rutschen wir dann auch aus dem Bereich des Sozialen Umfelds fürs erste heraus und gleiten quasi hinüber zu was Körperlichen, dem zweiten Faktor, wenn es um deinen be-committed-Index geht. Du wirst schon hören, was du davon hast.

Bis zur nächsten Woche. Mach DEIN Ding, be committed!