Hast du schon einmal davon gehört, dass es eine richtig gute Idee ist, eine Bucketlist zu führen? Es ist eine gute Idee. Aber nur dann, wenn es eine „echte“ Liste ist, die dir gehört.

Was dir kaum einer verrät ist, dass du da sehr schnell in eine Falle tappen kannst, die dann zuschnappt, ohne dass du es merkst. In diesem Podcast beschreibe ich dir welchen Bauplan diese Falle hat und wie du dich mit einfachen Mitteln davon befreien kannst:

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Einmal Transkription bitte:

Hallo zur Folge 5 des Podcasts, in dem es darum geht, das eigene Leben mal wieder aus der Pilotenperspektive zu sehen und sich in seinem Cockpit bereitzumachen und es sich gemütlich zu machen.

In der letzten Woche haben wir ein kleines Experiment gewagt. Ja, hast du dir schon ein Fenster gebaut oder deine Klinke gefunden, eine Klinke? Da bin ich mega neugierig. Vielleicht magst du mir dazu etwas schreiben oder sagen. Auf jeden Fall geht es heute um eine ganz andere Baustelle und zwar möchte ich mit dir gemeinsam herausfinden, was in deinem Leben wichtig ist, wo du so richtig Bock darauf hast. Wie heißt es immer so schön in den ganzen wichtigen Dingen? – Deine Leidenschaft finden. Verlieren wir also keine Zeit und kommen zur Sache.

Am Ende dieser Episode wirst du wissen, wie du vorgehen kannst, wenn du weißt, was du möchtest. Du wirst überrascht sein. Also heute brauchst du den Ort, an dem du dich befindest, nicht wie letzte Woche verlassen und musst nicht in der Gegend herumrennen, aber es wäre cool, wenn du dir etwas zum Schreiben holst oder einfach schnell einen Zettel nimmst, weil den wirst du brauchen. Ich warte. Es geht auch natürlich mit der Erinnerung und nur mit dem Kopf, aber ein Zettel wäre besser. Hast du etwas? Ja, wie gesagt, natürlich geht es auch im Kopf, aber mache halt, wie du möchtest. Mir war und ist es wichtig genug, meinen Arsch kurz hochzubekommen und ich habe mir einen Zettel und einen Stift geholt. Du entscheidest. Wie auch immer, es ist DEIN Ding. Es geht los.

Deine Bucketlist

Bitte denke nun, schreibe nun die zehn Dinge auf, denke an die zehn Dinge, die du unbedingt tun möchtest. Die Top 10 der Dinge, die schon ewig auf deiner Liste des Lebens stehen. Schreibe deine Träume einfach kurz runter. Ich warte wieder. Denke an Sachen, die du lernen wolltest. Denke an Orte, die du sehen willst. Coole Sachen, die du haben willst. Was weiß ich, es ist dein Leben und es sind deine Träume. Keine Angst, den Zettel wird niemand sehen und du musst ihn auch nachher nicht auf Facebook posten, um dich zu committen. Obwohl… Nein, Spaß. Oder?

Hast du zehn Dinge? Schreibe es einfach runter. Mache dir nicht so viele Gedanken, einfach unreflektiert die zehn Dinge, die du immer schon machen wolltest. Die sind dir doch bestimmt im Kopf. Schreibe einfach auf. Wie viel hast du? Fünf, sechs, sieben? Nimm dir noch ein bisschen Zeit für die Sachen, die dir spontan einfallen. Sind es zehn? Lass mal deine Gedanken so durch deine Träume durchwandern. Alles, was dir da so durch den Kopf schießt. Jetzt sind es zehn. Okay?

Aufs Wichtigste reduzieren

Jetzt mache bitte folgendes: Reduziere diese Liste von zehn Dingen um die Hälfte. Entscheide dich also für die fünf Dinge, die dir noch wichtiger sind als die anderen. Streiche Dinge durch. Schnell. Dinge, auf die du, wenn es sein musst, am ehesten verzichten könntest. Ja, ich weiß, das ist hart. Wirklich hart. Bitte streiche einfach aus, reiße den Bereich ab, wo es draufsteht. Wichtig ist, dass nur diese fünf übrigbleiben. Gucke dir die Liste nochmal kurz an und streiche einfach durch. Es sollen nur fünf bleiben, die deine Top 5 sind. Fünf echt coole Sachen, geile Sachen, wo du echt richtig Bock darauf hast, wo du sagst: „Da brenn ich für“. Hast du? Hast du? Klasse, ich danke dir, dass du da den Mut hast, das zu machen. Ich nehme an, das ist dir schon echt schwergefallen. Oder? Mir ist es sehr schwer gefallen. Ich habe das einmal mitmachen dürfen.

Jetzt möchte ich, dass du noch zwei Dinge von der Liste streichst. Du hast schon sehr stark reduziert auf nur fünf Dinge, die deine Top 5 sind, und jetzt möchte ich, dass du noch zwei Dinge wegstreichst. Wie du das machst? Entweder du streichst durch oder du lässt die drei Sachen, die Dinge, die Top-3-Dinge deines Lebens übrig, die baust du dir auf. Schreibe dir die drei Dinge nochmal neu auf oder wie du möchtest. Baue dir eine kleine Siegertreppe, ganz wie du möchtest. Die Dinge, die dein Herzenswunsch sind und nach denen du lechzt. Träume, so etwas. Die drei Dinge. Oh Mann, was würde ich dafür geben, jetzt deine Liste sehen zu können. Ich bin echt so neugierig, aber es ist deine Liste. Wie weit bist du? Fertig? Klasse.

Wirklich DEIN Ding?

Dann hast du also jetzt die drei Dinge, die du unbedingt und am liebsten tun möchtest, die dein Herzblut zeigen. Die Dinge, für die du brennst, deine Leidenschaft. Ja, einfach geile Sachen. Theatralisches Atmen. Bullshit. Das ist vollkommen falsch, denn das sind die Dinge, die du auf keinen Fall machen möchtest. Wie ich auf den Scheiß komme? Bevor du jetzt vollkommen entrüstest sagst: „Was ein Schwachkopf“, wären das die Dinge, für die du brennst? Wären das die Dinge, die du dir sehnlichst in deinem Leben wünschst? Wäre das DEIN Ding? Dann würde es ja wohl nicht da stehen. Du hättest doch damit längst begonnen, es zu machen, zu beginnen, zu leben, zu starten. Hast du? Du bist schon mittendrin? Sorry, dann vergiss die letzten Worte von mir und entschuldige, dass ich wieder so ein Arsch bin. Für dich gelten die letzten Worte nicht, außer du hast vielleicht nur eins angefangen und auch nur halbherzig.

Naja, vielleicht hast du jetzt auch den Eindruck, dass ich dich von hinten hinterhältig mit so einem Knüppel geschlagen habe. Auch das tut mir leid, aber ich möchte dich anregen, dass du nachdenkst. Ich möchte dich dazu bringen. Ich möchte, dass du lebst, was dich motiviert. Lebst! Machst, was dir Spaß macht, was du geil findest. Ja, dass du DEIN Ding machst. Wenn du jetzt auf deinen Zettel schaust, was stehen denn da für Dinge? Dinge, die du vielleicht mal wolltest und an denen du nur noch festhältst, weil es besser ist, als nichts zu wollen oder du dir nicht eingestehen möchtest, dass du die gar nicht mehr so wichtig findest? Dinge, die ganz nett sind und du weißt, „Nett“ ist der kleine Bruder von „Scheiße“. Hast du wirklich nette Sachen aufgeschrieben? Hast du nur deswegen nette Sachen aufgeschrieben, aus Angst, weil du die wirklich coolen, die wirklich großen Sachen nicht erreichen könntest, weil du Angst davor hast? Möglich, oder? Oder stehen da Dinge, die eigentlich gar nicht deine Sachen sind, sondern zu jemand anderen gehören? Mal gelesen und hören sich ganz schick an. Klar, wer will mal nicht auf dem Kilimandscharo meditieren oder drei Wochen ins Kloster zur Ultra-Selbsterfahrung? In Mississippi mit Delfinen schwimmen. Delfine und Mississippi? Egal ich glaube, du weißt, was ich meine. Vielleicht gehören auch diese Wünsche, diese Dinge anderen Menschen aus deiner Familie, aus deinem Umfeld. Egal.

Abheben. Jetzt!

Ich möchte, dass du den Mut hast, darüber nachzudenken und mir zu schreiben, was da eigentlich stehen sollte. Ich werde es nicht weitergeben. Ich möchte dir helfen. Gerne können wir die ersten Schritte gemeinsam gehen, wenn du dich noch nicht so ganz traust, das alleine zu machen. In dir steckt alles, was du benötigst. Ich bin mir absolut sicher. Du hast alles in deinen Händen und auch alles in deinem Kopf und du kannst genau jetzt anfangen. Jetzt, jetzt, jetzt! Du hast es drauf, ich bin da wirklich sicher. Ich wäre so mega stolz, wenn ich hören könnte, dass du hier einen Anschub bekommen hast, der dich in Bewegung gesetzt hat, deinen Traum zu finden und wahrzumachen. – Ich sage mal Traum als Synonym, mir fällt jetzt gerade kein besseres Wort ein. Schließlich sitzt du ja jetzt, wie wir am Anfang der Podcast-Folge gesagt haben, im Cockpit und der Pilot kann hinfliegen, wo er möchte. Ich möchte, dass du abhebst. Hebe ab!

Ja, in der nächsten Woche geht es um den Unsinn, eine Diskussion gewinnen zu müssen. Ja, hört sich komisch an. Du wirst dann schon hören, was ich damit meine. Das war der Markus. Bis dahin.

Mach DEIN Ding! Be Committed.